Mit offenen Augen unterwegs lassen sich jetzt auf einem Spaziergang verschiedene Frühblüher entdecken. Vielleicht auch die Pflanze auf dem Bild.

Wegen den bestehenden Covid-Massnahmen ist es dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg zurzeit leider nicht möglich, Anlässe anzubieten. Doch auf einem privaten Spaziergang, anstelle des organisierten Naturspaziergangs, kann man auch alleine viel entdecken.

An warmen, sonnigen Standorten sind bereits einige Blumen am Blühen. In den Wiesen sind die gelben Köpfe des Löwenzahns oder die feinen, blauen Blüten des persischen Ehrenpreises zu sehen. Im Wald leuchten die weissen Buschwindröschen und das gelbe Scharbockskraut. Es lohnt sich, die Augen überall nach den ersten Frühblühern offen zu halten.

Die Saatkrähe - mit der markanten Kopfform und dem spitze Schnabel - ist auch in Höngg angelangt. Auf dem Gebiet der Kläranlage bei der Werdinsel besteht eine Kolonie mit acht Nestern.

Liebe Vereinsmitglieder

Etwas ungewöhnlich war die Generalversammlung 2021 unseres Vereins - wohl zum ersten Mal wurde sie schriftlich durchgeführt. Der Rücklauf hat uns überwältigt: 133 Stimmzettel sind eingegangen. Mit den doppelt zählenden Familienmitgliedschaften belief sich das Stimmentotal auf 145 Stimmen.

Alle Traktanden wurden mit sehr grossem Mehr angenommen. Hier die Details:

Flockdown hat nicht nur die Stadt Zürich lahmgelegt, der Schnee lastete auch schwer auf unseren Obstbäumen und auf der Hecke am Ruggernweg. Es wird Aufräumarbeiten zu erledigen geben!

Der Lockdown verhindert, dass wir sofort eine Gruppe Helfer und Helferinnen suchen. Wir hoffen, dass es am Arbeitstag am 6. März wieder möglich ist, die Arbeiten zusammen zu erledigen.

Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung!

Alle Veranstaltungen sind verboten. Spontane Ansammlungen im öffentlichen Raum dürfen höchstens 5 Personen umfassen.

Geniessen Sie Ihre lokalen Naturerlebnisse und verhalten Sie sich respektvoll!

Liebe Naturinteressierte

Wie das Rotkehlchen auf dem Eis, müssen wir uns Schritt für Schritt vorwärts tasten und unsere Vereinsaktivitäten den geltenden Bestimmungen anpassen. Wir sind zuversichtlich und haben ab Ende Januar wieder ein attraktives Programm zusammengestellt.

Neben Naturspaziergängen und Exkursionen sind Angebote zum "Selber entdecken" im Programm, die sicher stattfinden können. Zwei Kurse im Frühling ermöglichen das Kennenlernen unserer Vogelwelt.

Wir wünschen Ihnen erholsame Aufenthalte in der Natur mit vielen spannenden Beobachtungen.

Naturspaziergang, Sonntag 22.11.2020

Eine ansehnliche Schar von rund 50 Personen jeden Alters versammelte sich am kühlen, aber sonnigen Sonntagnachmittag auf dem Hönggerberg, um anlässlich des Naturspaziergangs mehr zur Fütterung derjenigen Vögel zu erfahren, welche uns im Winter Gesellschaft leisten.

Samstag 31. Oktober 2020

Trotz dichtem Nebel und Abstand halten fanden die fleissigen Helferinnen und Helfer ihren Platz zum Anpacken und für die Pause danach.

Herzlichen Dank allen, ob auf einer Foto sichtbar oder irgendwo im Nebel.

Bilder: Eva Ott, Christine Zeiter, Dorothee Häberling

Naturspaziergang Herbstlaub vom 24. Oktober 2020

Aufgeteilt in drei Gruppen widmeten sich die Teilnehmenden angeregt den bereits farbigen Blättern der einheimischen Bäume und Sträucher im Rütihof-Gebiet.

Friedliche Sonntagstimmung auf dem Naturspaziergang vom 20. September zum Thema "Sprichwörtliche Vögel". Fotos: Eva Ott

Exkursion mit Ernst Weiss und Do Häberling zu den Limikolen am Hagneckdelta am 13. September 2020

Wie so oft hiess es auch diesmal, sich sehr früh am HB Zürich einzufinden, um frühzeitig am Hagneckdelta anzukommen. Auf dem Fussweg zum Bielersee gab’s manche Gesangseinlage von Waldvögeln, und ein weiter Blick von hoch oben aufs Delta liess uns den ersten Eisvogel des Tages entdecken und mehrere Grünschenkel beim Auffliegen hören.

Das war die dringendste Frage der 9 Teilnehmenden der Libellenexkursion vom Samstag 22. August. Obwohl der Wetterradar ein Ende der Regenfälle angekündigt hatte, wurde die Gruppe immer wieder von Schauern überrascht. Trotzdem konnte die erste Libelle bereits bei der Begrüssung beobachtet werden. Es war eine Blaugrüne Mosaikjungfer, die mit charakteristischem, zackigem Flug dem Gebüsch am Wegrand entlang flitzte. Christian Ledergerber und Ernst Weiss, die beiden Experten, führten uns in das idyllische Gebiet des Franzosenweihers zwischen Dietikon und Spreitenbach und wussten viel zu erzählen und zu erklären. Dieser Exkursionsort wurde kurzfristig an Stelle der Allmend Brunau ausgewählt, da er bei der unsicheren Wetterlage mehr Erfolg versprach.

Noch immer herrscht Hochsaison, die Jungen müssen gefüttert werden, schon bald sind sie "flügge". Geniessen wir noch ihr geschwätziges Gezwitscher, ihre Flüge, am Sommerhimmel. Im September werden sie Höngg verlassen, ziehen ins südliche Afrika, in ihr Winterquartier.

Exkursion von Samstag, 4. Juli 2020

Endlich wieder unterwegs! Die Teilnehmenden geniessen beim Mittagessen die Rundsicht. Es war schön!

Michel Brun schreibt:  Liebe Exkursionsteilnehmende

Im Anhang sende ich euch die Artenliste unserer Exkursion vom 4. Juli 2020 ins Obertoggenburg. Es freut mich jedes Mal, wenn ich erleben kann wie viele Vogelarten gemeinsam entdeckt werden können. Sicher hat es für alle eine besondere Beobachtung dabei. Trotz Corona, Mund-Nasenschutz im Zug und etwas beschränkter Nutzung der Fernrohre wird mir diese Exkursion in sehr guter Erinnerung bleiben.

Corona macht kreativ: obwohl einige Naturspaziergänge ausfallen mussten, verzichtet der NVV Höngg nicht auf interessante Aktionen.

Wegweiser in Spechtform am Waldrand wiesen darauf hin: Vom Auffahrtsdonnerstag, dem 21. Mai 2020 an konnte man an der Sonderistrasse im Hönggerwald ein paar Tage lang Vögel entdecken, die bei Annäherung nicht sofort fortflogen. Es handelte sich um Fotos von verschiedenen Spechtarten, die Teil eines selbst zu erkundenden Parcours waren. Ziel war es, dem Publikum zu zeigen, wie Spechte aussehen und ihren Nachwuchs aufziehen. Im Mittelpunkt stand der Buntspecht.

Der Bericht „Am Spechtbaum“ zeigt was in den letzten Tagen im Hönggerwald entdeckt werden konnte.

Doch heute ist bei vielen Buntspechtfamilien wieder Ruhe eingekehrt. Die Jungen sind ausgeflogen und müssen selbst ihren Weg finden. Die Bilder des Spechtparcours wurden eingesammelt und uns bleibt nur den Jungspechten alles Gute beim Entdecken der grossen Welt zu wünschen.

Wer gerne nochmals ein Ohr voll von den Bettelrufen nehmen möchte, kann unseren Film von 2019 anschauen

Meisen und viele andere Vögel sind bereits am Füttern ihrer Jungen. Bettelrufe sind vielerorts zu hören. Die Kohlmeise auf dem Bild schätzt in Coronazeiten den für Gartenrotschwänze vorgesehenen Nistkasten mit separatem Ein- und Ausgang!

Leider passiert es auch immer wieder, dass Jungvögel aus dem Nest fallen oder dieses selber vorzeitig verlassen. Besorgte Menschen würden gerne helfen, das ist jedoch sehr schwierig.

Wer in den letzten Tagen einen Waldspaziergang machte, wunderte sich vielleicht über die blauen Punkte, die an vielen Bäumen sichtbar sind. Inspiriert durch die Aktion „Fledermäuse in der Stadt 2020“ des Vereins StadtNatur wurden nicht nur die Bäume mit Spechthöhlen in den vorgegebenen Flächen, sondern gleich alle in einem grösseren Gebiet markiert.

Die Natur lässt sich nicht aufhalten! Auch wenn der Natur- und Vogelschutzverein seine Angebote nicht durchführen kann, singen die Vögel und blühen die ersten Blumen. Wer mit offenen Ohren und Augen durch den Wald geht oder die Umgebung betrachtet, kann immer wieder Schönes entdecken.

So wie es Urs Bühler in seiner Kolumne am 21. März beschrieben hat. Jetzt singt die Amsel – nicht erst recht, sondern sowieso

 

 

 

 

Der heutige Naturspaziergang führte uns zu betenden Händen und zu den Teufelchen – wenn Sie nun an eine Kirchenführung denken, liegen Sie völlig falsch. Die Rede ist hier von blutrotem Hartriegel und wolligem Schneeball. Rund 50 Personen liessen sich bei milden Temperaturen, blauem Himmel und eitlem Sonnenschein in die Geheimnisse der Knospen einführen. Steht man im Winter am Waldrand, sieht man Äste von Sträuchern und Bäumen in einem einheitlichen Braun. Zwischendurch leuchtet vielleicht eine Beere oder gar ein grünes Blatt hervor. Das Gehölze wirkt unscheinbar, auch die Winterknospen scheinen sich kaum voneinander zu unterscheiden.

Impressionen vom 18. Januar 2020

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