Das war die dringendste Frage der 9 Teilnehmenden der Libellenexkursion vom Samstag 22. August. Obwohl der Wetterradar ein Ende der Regenfälle angekündigt hatte, wurde die Gruppe immer wieder von Schauern überrascht. Trotzdem konnte die erste Libelle bereits bei der Begrüssung beobachtet werden. Es war eine Blaugrüne Mosaikjungfer, die mit charakteristischem, zackigem Flug dem Gebüsch am Wegrand entlang flitzte. Christian Ledergerber und Ernst Weiss, die beiden Experten, führten uns in das idyllische Gebiet des Franzosenweihers zwischen Dietikon und Spreitenbach und wussten viel zu erzählen und zu erklären. Dieser Exkursionsort wurde kurzfristig an Stelle der Allmend Brunau ausgewählt, da er bei der unsicheren Wetterlage mehr Erfolg versprach.

Nachdem kurz die Sonne durchbrach, glitzerten plötzlich verschiedene Kleinlibellen im hellen Licht und versetzten die Beobachtenden in Hektik. Gar nicht einfach die flinken Geschöpfe genau zu betrachten oder sogar zu fotografieren.

Damit konnte die Eingangsfrage beantwortet werden. Bei Regen fliegen keine Libellen, sie sitzen unentdeckt irgendwo in Bodennähe oder bis hinauf in die Baumkronen. Sobald es aufhört, sind die Blaugrünen Mosaikjungfern unterwegs. Im Sonnenschein gesellen sich in Kürze die Hufeisen-Azurjungfer, die Grosse Pechlibelle, das Kleine Granatauge und die Herbst-Mosaikjungfer dazu. Ernst entdeckte zudem eine Grosse Königslibelle und eine nicht näher bestimmte Heidelibelle. Den Experten gelang es der Gruppe ihre Faszination für die flinken Flieger weiter zu geben.

Text und Bilder: Dorothee Häberling

Zur ausführlichen Beschreibung des Beobachtungsgebietes

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