Im Morgengrauen versammelten sich rund 40 Personen bei der Bushaltestelle Hönggerberg um das Morgenkonzert im Wald zu besuchen.

Die drei Gruppen wurden von unterschiedlichen Virtuosen begrüsst – Mönchsgrasmücke, so wie Kohl- und Blaumeisen machten den Einstieg. Es ist nicht einfach aus dem ganzen Konzert die einzelnen Stimmen heraus zu hören. Meist fehlt der Dirigent, der gezielte Einsätze gibt. Doch manchmal klappt es! Besonders eindrücklich erlebte eine Gruppe den Auftritt der Baumläufer. Auf der einen Seite liess sich der Gartenbaumläufer mit seinem „ich bliibe däbi“ hören, während der Waldbaumläufer auf der anderen Seite in den höchsten Tönen sang. Bei einer anderen Gruppe hatten die Spechte ihren grossen Auftritt: links trommelte der Buntspecht, während rechts der Grünspecht sein Lachen erklingen liess. Lautstark zu hören war immer wieder der Zaunkönig, der auch gut zu beobachten war. Die verschiedenen Rufe des Kleibers konnten immer wieder repetiert werden, aber sie narrten auch, wenn sie 3x erklangen und wie die Singdrossel tönten. Nach dem Konzert wärmten sich die Teilnehmenden bei heissem Tee auf und liessen die Vogelstimmen in Gedanken nachklingen.

So früh am Morgen konnten auch Eichhörnchen, Rehe und sogar ein Wildschwein beobachtet werden. Die ersten Blättchen und die Blüten des Schwarzdorns zeigten das Erwachen des Frühlings. Die Sonne schickte ihre Strahlen durch die kahlen Bäume – eine wunderbare Stimmung beim Erwachen des Tages.

Text und Fotos Dorothee Häberling

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