Schwerpunkt 2015 und 2016

2014 waren in Höngg 83 besetzte Mehlschwalbennester zu finden. Insbesondere die grossen Kolonien mit mehr als 10 Nestern waren gut belegt. Mehlschwalben lieben Nachbarn!

Mit diesem Wissen und der Tatsache, dass die Bestände der Mehlschwalben auch in der Schweiz um mehr als ein Drittel zurückgegangen sind, engagierten sich motivierte Vereinsmitglieder ehrenamtlich für die ortstreuen Zugvögel. Dank dem zweijährigen Projekt des NVV sollen sich die Mehlschwalben in Höngg weiterhin wohlfühlen und sich ausbreiten können.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt!

Seit mehreren Jahren setzt sich der NVV Höngg für den Schutz der Geburtshelferkröte ein.

Der Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) ist zur Fortpflanzung auf Gewässer angewiesen, wobei er nicht sehr wählerisch scheint. Wichtiger ist der Landlebensraum in der näheren Umgebung des Laichgewässers. Hier werden relativ offene und vegetationsarme, gut besonnte Landschaften mit starkem Relief bevorzugt, Wichtig ist eine Vielzahl von Versteckplätzen mit einem feucht-warmen Mikroklima.

 

In einem Hands-On Projekt des Rotary Zürich Turicum nahmen 24 motivierte Mitglieder sowie ein Gast vom Rotary Zürich-City im Frühling 2013 Schaufel, Spaten und Säge in die Hand um den NVV Höngg unter der Leitung von drei Vorstandsmitgliedern bei der Neuschaffung von zwei Kleingewässern zu unterstützen.

Seit seiner Gründung bewirtschaftet der NVV Nistkästen im und um den Hönggerbergwald. Höhlenbrüter haben zunehmend Schwierigkeiten Brutplätze zu finden, da sie auf alte Bäume mit Naturhöhlen oder Spechtlöcher angewiesen sind. Da diese älteren und morschen Bäume jedoch oftmals aus Sicherheitsgründen gefällt werden, finden die Vögel immer weniger Nistgelegenheiten. Mit Nistkästen kann gegen diese Platznot Abhilfe geschaffen werden. In den 50er Jahren bewirtschaftete der NVV Höngg rund 700 Kästen. Zum Glück ist eine so grosse Anzahl an Nisthilfen heute nicht mehr notwendig, da zunehmend Naturhöhlen zur Verfügung stehen, auch dank einem Umdenken in der Forstwirtschaft.

Die Nistkästen im Hönggerwald werden oft von Kohl- und Blaumeisen genutzt, vereinzelt auch von Kleibern und Feldspatzen. Meist sind diese auch erfolgreich besetzt.

Go to top